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Intuition: Zugang zum BIG PICTURE!

Manchmal gibt es doch diese Schlüsselmomente: Man geht nichtsahnend einer Tätigkeit nach und plötzlich hat man eine Eingebung oder einen “Geistesblitz” und weiss plötzlich ganz genau, was man tun muss für ein vielleicht schon lange währendes Problem, ohne aktiv darüber nachgedacht zu haben. Das Wissen muss also von aussen durch eine unsichtbare Verbindung gekommen sein - aber wie kann das sein?


Ein möglicher Erklärungsansatz ist jener des morphischen- oder morphogenetischen Feldes des britischen Biologen Rupert Sheldrake, der Beobachtungen an Tieren gemacht hatte, denen neu erlernte Fähigkeiten ihren Artgenossen in anderen Regionen oder auf anderen Kontinenten ohne direkten Zugang unmittelbar zur Verfügung standen.


Diese Idee wurde auch von dem Schweizer Tiefenpsychologen C.G. Jung als “kollektives Unbewusste” beschrieben: es stellt eine tiefere Schicht der Psyche dar, eine Art mentale Verbindungsebene zwischen verschiedenen Menschen, die erklärt, dass archaische Bilder, Motive und Legenden, unabhängig an verschiedenen Orten der Erde zu allen Zeiten auftauchten.


Auch die Akasha Chronik aus der anglo-indischen Theosophie soll ein solches Feld darstellen. Sie beinhaltet die Vorstellung eines übersinnlichen “Buch des Lebens” welches in immaterieller Form ein allumfassenden Weltgedächtnis enthält.


Und was hat das jetzt mit Physik zu tun? Der Large Hadron Collider am CERN in Genf hat diese virtuelle Verbindung auf der kleinsten Ebene bewiesen. Dort werden winzige Teilchen wie Protonen bei nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinander geschossen, damit sie kollidieren. Das Verblüffende dabei ist: Obwohl die Teilchen dabei weit voneinander räumlich getrennt werden, können sie sich immer noch gegenseitig beeinflussen, weil sie auf Quantenebene miteinander verbunden bleiben durch virtuelle Teilchen des Vakuums.


Der Zugang zu dieser riesigen virtuellen Wissensbibliothek wäre also eine ganz wunderbare Art, uns mehr Seelenruhe und Weitsicht zu bescheren.


Warum hören wir unsere Intuition aber oftmals nicht?

Weil wir zu viel inneren Lärm haben!  Wir möchten so oft alles perfekt haben, überdenken eine Situation oder einen Plan immer und immer wieder, suchen den optimalen Weg oder denken uns Kaskaden potentieller Folgen einer Entscheidung aus. Der innere Lärm ist dadurch riesig.

Wenn wir es schaffen unseren inneren Kritiker, Denker und Geistesakrobaten mal herunter zu regeln oder sogar ganz auszuschalten, sind wir plötzlich nicht mehr im Sendemodus, sondern auf Empfang und kriegen plötzlich und unerwartet das «Big Picture», wir müssen nicht mehr planen, wie wir zu etwas gelangen, sondern WISSEN ganz einfach wohin wir gehen oder was wir tun müssen.

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