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Von Kamelen, Eulen und Glücksdrachen

Nein, es geht hier nicht um mein neues Haustier… obwohl ich schon immer gerne ein Kamel gehabt hätte, geschweige denn eine Eule oder gar einen Glücksdrachen!


Es geht um die Leistungskurve eines Durchschnittsmenschen und die, sagt die moderne Schlafforschung, hat zwei Höcker wie ein Kamel: Sie steigt morgens steil an und erreicht vormittags zwischen 8 und 12 Uhr den Höhepunkt. Sie sackt über Mittag bis zum Spätnachmittag (!!) ab, um gegen Abend (18 bis 21 Uhr) nochmals anzusteigen.


Das sind doch einige Stunden der tiefen Produktivität! Und die trifft nicht nur zu bei den frühaufstehenden Lärchen, sondern offenbar auch bei den Menschen, die sich zu den (Nacht-) Eulen zählen, die also gefühlt am Morgen nicht so richtig in die Gänge kommen und erst später aufdrehen. Man kann zwar versuchen das mit drei Tassen Kaffee oder einem Spaziergang an der frischen Luft in Griff zu kriegen, aber das einzige, was wirklich hilft, ist ein Schläfchen! Ein Power Nap von 10 bis 20 Minuten bewirkt ein Reset vom ganzen System, das so neu kalibriert wird: der Blutdruck wird gesenkt und Blutzuckerspiegel ausgeglichen. Der Stresslevel sinkt und nach dieser kurzen Regenerationszeitfühlt man sich erholter und ausgeruhter. Die Konzentration steigt wieder an, das Erinnerungsvermögen wird besser, und auch die Kreativität und Problemlösefähigkeit nehmen zu!


Und wenn du sogar ein drittes Leistungshoch haben möchtest, gönn dir erneut ein Power Nap am frühen Abend – und erhalte so die Kurve eines Glücksdrachen!

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